Fallbeispiel · Europa
Ein Supercar, hunderte Individualteile
Ein europäischer Fußballspieler wollte ein Fahrzeug, das sich von der Serie abhebt. Aus der Anfrage entstand ein Projekt mit hunderten Carbonfaser-Teilen – und daraus ein dauerhaftes Fertigungsverhältnis.

Ausgangslage
Ein Fahrzeug, das über den Katalog hinausgeht
Der Kunde wollte keine Standardteile, sondern eine stimmige Lösung für ein einzelnes Fahrzeug. Damit war klar: Katalogware reicht hier nicht.
Individuelle Anforderungen
Form, Oberfläche und Passung mussten zum Fahrzeug und zum gewünschten Auftritt passen – nicht zu einem Serienbauteil.
Mehrere Teilebereiche
Das Projekt umfasste nicht ein einzelnes Teil, sondern eine Reihe von Komponenten, die optisch und handwerklich zusammenpassen mussten.
Ein Ansprechpartner
Entwicklung, Fertigung, Oberfläche und Abstimmung liefen über einen Projektkontakt statt über mehrere Lieferanten.

Ablauf
Von der Idee zur montierten Lösung
Der Ablauf folgte dem Muster, das auch für andere Individualprojekte gilt: Anforderungen, Entwicklung, Muster, Freigabe, Fertigung.
1. Anforderungen aufnehmen
Fahrzeug, gewünschte Teile, Oberflächen und Terminvorstellung werden gemeinsam festgehalten.
2. Teile entwickeln
Für Teile ohne passende Referenz entstehen Formen und Anpassungen. Bestehende Referenzen werden auf das Fahrzeug abgestimmt.
3. Muster prüfen
Muster zeigen Oberfläche, Passung und Verarbeitung. Erst nach Freigabe beginnt die Fertigung der übrigen Teile.
4. Fertigen und liefern
Die Teile werden gefertigt, endkontrolliert und für den Versand verpackt.
5. Ergebnis prüfen
Die montierte Lösung wird mit dem Kunden abgeglichen. Rückmeldungen fließen in weitere Teile ein.
Ergebnis
Was aus dem Projekt entstanden ist
Vertrauen in die Fertigung
Die Qualität der ersten Teile überzeugte. Weitere Komponenten wurden ohne neue Ausschreibung beauftragt.
Montiertes Ergebnis
Die Teile kamen so an, dass sie am Fahrzeug montiert werden konnten – ohne Nacharbeit an Passung oder Oberfläche.
Vom Einzelstück zur Serie
Aus einem Fahrzeug wurden hunderte individuelle Teile. Das Projekt wurde zum Referenzfall für weitere Individualanfertigungen.
Grundlage für OEM/ODM
Der Ablauf entspricht dem OEM/ODM-Prozess: Anforderung, Muster, Freigabe, Serie – nur mit einem Fahrzeug als Ziel.
Ihr Individualprojekt besprechen
Senden Sie uns Fahrzeug, gewünschte Teile und Zielvorstellung. Wir prüfen, welche Teile aus dem Katalog passen und welche individuell entwickelt werden müssen.